Wir hatten vor mehr als 3 Jahren ( 2015 ) mit dem Aufbau einer Japan Akita Zucht begonnen.Kauften dafür, vom Welpenalter an, als ersten Akita einen Rüde – Okurimono – .

Es folgte paar Monate später eine Hündin – Yuuna – dazu. Ebenfalls als Welpe.Mit dieser Hündin hatten wir leider das Pech, dass erst später bei ihr eine Augenerkrankung – Entropium ( Roll-Lid ) –  diagnostiziert wurde. Roll-Lid (Entropium) beim Hund | Definition, Ursachen, Symptome … Diese Roll-Lider wurden beiderseits bei Yuuna mit mehreren Operationen korrigiert.

Hunde mit dieser Augenerkrankung sollten aber von der Zucht ausgeschlossen werden.Diese Selektion finde ich auch gut und notwendig, um diesen Gen/Erbdefekt nicht auf die Nachkommen weiter zu vererben. Aus diesem Grunde kauften wir uns noch eine zweite Hündin – Kimiko – , ebenfalls wieder ein Welpe.

Mit ihr schien nun alles perfekt zu sein. Mit Okurimono und Kimiko hatten wir, für eine Zucht erforderlich, Gesundheits-Untersuchungen durchführen lassen und auch notwendige Ausstellungen besucht gehabt.Es gab nun für unsere angehende Akita Zucht keine Hindernisse mehr.Wir standen in den Startlöchern, fieberten selbst nach unserem ersten Wurf. 

Aber wie es das Schicksal einen manchmal so trifft, auch mit unserer zweiten Hündin – Kimiko – sind wir vom Pech verfolgt.Kimikos Läufigkeitszykluse waren immer sehr unregelmäßig.Hatten daher verschiedene Untersuchungen bei mehreren Tierärzten auch machen lassen.Diagnose stand fest :  –  ihre Eierstöcke funktionierten nicht richtig Wir hatten noch weitere Möglichkeiten, evtl. andere Tests und Untersuchungen bei Kimiko durchführen zu lassen, um doch noch einen anderen Befund zu bekommen.

Für uns aber war mit der schockierenden Diagnose, zum Wohle Kimiko, der Endpunkt erreicht.Bei einem Tierarztgespräch kam auch die Befürchtung einer Krebserkrankung mit zur Sprache. Dass es besser wäre,eine Kastration anzustreben. Diese Kastration wurde, nach mehrmaligen Gesprächen mit den Tierärzten, zeitnah durchgeführt.Es hatte sich dann während der Operation doch gezeigt, dass ihre Eierstöcke und Gebärmutter schon Veränderungen aufwiesen. 

Das Risiko einer Krebserkrankung kann man natürlich nicht ganz ausschließen. Dadurch, dass nun auch unsere zweite Hündin für die Akita Zucht ausfällt,sind wir von unserer Grundbasis einer Zucht beraubt worden. Wir hatten die letzten Jahre mit viel Mühe und Herzblut unsere geplante Japan Akita Zucht aufgebaut.

Standen in den Startlöchern. Es konnte losgehen. Haben aber keine Kraft mehr, nochmal eine weitere Hündin aufzuziehen.Und auch schon für ” unsere ” Yuuna, die wir ja abgegeben hatten, wäre dies ein Hochverrat. Unsere beiden Akitas sind auch ohne Welpen glücklich, wir haben mit unsere Hunde ein schönes Zuhause ,was will man mehr.

Wir möchten uns bei all den bisherigen Menschen, die unsere Homepage aufgerufen hatten, herzlich bedanken. Hoffen doch, dass es manchen eine Freude gemacht hatte, darin zu lesen.

In diesem traurigen Sinne verbleiben wir ganz lieb Familie Fuchs